Transformationsbegleitung (8)

Hauptsache, ich habe gut performt...
Wer in seiner Biografie an wesentlichen Stellen mehr Zurückweisung statt Anerkennung erfahren hat, fühlt sich ungeliebt. Entweder schämt er sich für seine angeblichen Makel oder versucht den anderen das Gegenteil zu beweisen - durch Leistung. In Organisationen wird die erste Kategorie kaum weit kommen – die zweite jedoch finden wir dort vor, wo Leistung zählt. Erhaben-sein und ein gutes Image überdecken die eigene Verletzlichkeit. Das Individuum performt perfekt – und manchmal demonstriert eine Ansammlung von Performern, die als Team auftritt, ihre symbolische Macht.
Transformationsbegleitung (7)

Wenn Autonomie nicht erwünscht ist...
Bei der vierten Variante, wie sich traumatisierte Teams organisieren können, geht es um den Umgang mit autonomen Bestrebungen. Auch hier spielt die Kopplung zwischen psychischem und sozialem System und die Führungskraft wieder eine große Rolle. Ich habe ein Beispiel aus einer technischen Prüfabteilung, die im Zuge eines Changeprozesses des Gesamtbereiches noch einen großen Schritt vor sich hat. Bislang war der Chef in enger Führung der Prüfer jedes Schrittes... die Mitarbeitenden waren damit so sicher im Tun wie die Marionetten im Bild.
Transformationsbegleitung (6)

Wenn Macht und Image die Unsicherheit kaschieren müssen…
Die dritte Variante, wie sich traumatisierte Teams organisieren können, wird „Vertrauensstruktur“ genannt. Es geht selbstverständlich darum, wie man sich organisiert, wenn man kein Vertrauen erlebt, sondern stattdessen manipulativen Spielen ausgesetzt ist. Dazu heute ein Beispiel aus einer Marketingabteilung eines großen Dienstleistungsbetriebs.
Transformationsbegleitung (5)

Wenn Mangel der Normalzustand ist
Wie sind Sie eigentlich aufeinander eingestimmt in Ihrem Team? Ist die Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden „stimmig“? In diesem Blog geht es um Resonanz auf Bedürfnisse – und was passiert, wenn sich in eine Team Menschen sammeln, die die Erfahrung eint, dass sich so recht niemand auf sie eingestimmt hat – und diese Erfahrung wiederholen. - So manche scheinen so bedüftig wie die Gans hier im Bild.
Transformationsbegleitung (4)

Vom Unsichtbarmachen zur Beanspruchung von Wichtigkeit
Wie versprochen schaue ich heute auf Teams, die ihr Potential nicht leben, weil sie als Team in einer Weise geführt wurden und werden, dass sie sich nicht entwickeln konnten. Sie wurden „traumatisiert“ im Sinne eines Bindungs- und Entwicklungstraumas. Heute stelle ich eine Variante davon vor, in der das Kernbedürfnis von „Kontakt“ nicht gegeben ist.